DATAFIX · Leak-Check · Okt 2026
Leak-Check.
Shops, Foren, Fluglinien, Apps: Wenn ein Anbieter gehackt wird, landen E-Mail-Adressen und Passwörter im Netz. Hier siehst du, ob deine Adresse dabei war. Der Report kommt per Mail, nur an dich. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Prüfen
Deine E-Mail-Adresse eintragen. Wir fragen die Datenbank veröffentlichter Lecks ab und schicken dir das Ergebnis an genau diese Adresse. Die Datenbank bekommt die Adresse nur für die Abfrage und behält sie nicht. Wir behalten gar nichts.
Quelle: Have I Been Pwned · Der Report geht nur an die geprüfte Adresse · Nichts wird gespeichert.
Nicht du wurdest gehackt. Der Shop.
Jeder Anbieter, bei dem du dich je angemeldet hast, speichert deine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Wird dieser Anbieter gehackt, werden diese Listen gestohlen und im Netz verkauft oder veröffentlicht. Das passiert laufend: LinkedIn, Canva, Dropbox, Adobe, Fluglinien, Pizzadienste, Foren. Du merkst davon nichts, denn an deinem Gerät ist nichts passiert.
Die Sammlung dieser veröffentlichten Listen heißt Have I Been Pwned, betrieben vom australischen Sicherheitsforscher Troy Hunt. Sie enthält Milliarden Einträge aus hunderten Lecks und ist die Quelle, die auch Polizei, Firefox und Passwort-Manager nutzen.
Ein Leck wird zum Schlüssel für alles.
Das eigentliche Problem ist nicht der gehackte Shop. Es ist das Passwort, das du dort verwendet hast und vielleicht auch bei iCloud, Gmail oder der Bank. Angreifer probieren jede geleakte Kombination aus Adresse und Passwort automatisch bei Apple, Google, Amazon, PayPal und Netflix durch. Wer einmal dasselbe Passwort genommen hat, hat damit sein iCloud-Konto verschenkt.
Fachbegriff: „Credential Stuffing". Es ist die häufigste Art, wie private Konten übernommen werden, weit vor jedem Hack am eigenen Gerät. Deshalb betrifft das Thema jeden, nicht nur Leute mit eigener Website.
Welches Leck, wann, was dabei war.
Der Report listet jedes Leck, in dem deine Adresse auftaucht: Name des Anbieters, Datum des Lecks, Datum der Veröffentlichung und welche Daten betroffen waren, also E-Mail, Passwort, Name, Telefon, Adresse. Steht „Passwort" dabei, ist das Passwort dieses Kontos als bekannt zu betrachten.
Die Passwörter selbst stehen nicht im Report. Die Datenbank gibt sie nicht heraus, und wir wollen sie auch nicht per Mail verschicken. Es reicht zu wissen, welches Konto betroffen ist.
Erst die wichtigen Konten.
Bei jedem Anbieter aus dem Report das Passwort ändern. Dann, und das ist der wichtige Teil: überall dort ändern, wo dasselbe Passwort in Verwendung war. Zuerst das E-Mail-Konto, dann Apple-ID bzw. iCloud, Google, Bank. Danach Zwei-Faktor-Schutz einschalten, wo es ihn gibt.
Ab jetzt für jedes Konto ein eigenes Passwort. Am einfachsten geht das mit dem Passwort-Manager, der am iPhone und Mac schon drauf ist (Einstellungen › Passwörter). Der merkt sich alles und warnt selbst, wenn ein Passwort in einem Leck auftaucht.
Keine Liste, keine Speicherung.
Unser Server fragt die Datenbank einmal nach deiner Adresse; Have I Been Pwned beantwortet die Anfrage und speichert sie nicht. Der Report wird erzeugt, an dich geschickt und vergessen. Wir speichern weder Adresse noch Ergebnis, legen keine Liste an und schicken keine Werbung. Deshalb siehst du das Ergebnis auch nicht hier auf der Seite: So kann niemand fremde Adressen abfragen.
Wer gerade von einem Leck gelesen hat, ist ein leichtes Ziel für die zweite Welle: „Wegen der Sicherheitslücke bitte Passwort bestätigen". Das ist Betrug. Passwörter ändert man nur direkt beim Anbieter, nie über einen Link aus einer Mail. Auch nicht über einen Link von uns.
Lieber einmal fragen.
DATAFIX ist der Datenrettungs- und Sicherheitsdienst von RILLE FIX in Wien. Aufräumen nach einem Leck, gemeinsam mit dir: PASSWORD FIX. Für Firmen die ganze Domain laufend überwacht: DOM FIX.
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Mag. Martin Rille · RILLE FIX
Kopernikusgasse 9–11/12, 1060 Wien
Quelle: Have I Been Pwned (haveibeenpwned.com)